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Alt 02.07.2009, 00:43
Tilki1977
 
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Zitat von Serhatx1970 Beitrag anzeigen
Also zu den Yeziden kann ich nur sagen, ich meine das die Yeziden, aus dem Armenischen Raum kommen und heute noch dort angesiedet sind. Es ist bei denen so, daß man kein Yezide werden kann man wird als einer Geboren. Yeziden beten den Teufel an, aber aus der Perspektive das sie glauben, das der Satan nach seinem Fall aus dem Himmel, von Gott wieder begnadigt wurde und ihm die Erde Geschenkt wurde das er darüber regieren kann. Der Vogel Pfau ist das symbol des Satans bei ihnen und auch Heilig. Also ich habe nicht gehört das Kurden den Yezidischen Glauben besaßen oder Praktizieren. ich meine das der Urglaube der Kurden aus dem alten Mezopotamien stammt und sie das Feuer anbeteten.

Was den urglauben von uns Kanacken, sorry ich meinte Türken angeht denke ich mal, dass wie es damals eben üblich war, jeder Clan seine eigene Gottheit hatte und an jeden Müll glaubten der ihnen irgend wie Überirsch wirkte !

P.S. Es gibt in Armenien wirklich noch sehr viele Yezidendörfer und das sind alles Armenier! Habe mal eine Reportage darüber im ZDF gesehen :O)

P.S.S. Das vergaben von Mädchen war eine gängige Praxis vor der Islamisierung welches vom gesamten Nahen osten bis nach Indien reichte. Man sagt das es in Indien heute noch in abgelegenen Dörfern Praktiziert wird. Weil eine Hochzeit in indien für die Tochterfamilie oft den Finanziellen Ruin bedeutet!

Ich weiß das die Yeziden ihre Religiöse stätte im Irak haben. Was das mit dem Satand angeht, habe ich das auch gehört, habe aber dann erfahren das es anders ist. Die Yeziden sehen Gott als vollkommen an, und schon der ausrauf des Satans stellt eine Gotteslästerung für sie dar. Weil es für sie nicht das Böse existiert. Sie denken auch das der Pfau Gott ist, weil er dessen gestalt angenommen hat.
So hat mir das ein Yeside erzählt. Das mit dem Feuer ist Newruz da feiern die Kurden entweder neujahr oder den Frühlingsanfang. Da gibt es auch eine schöne Geschichte dazu die müsste ich aber nochmal lesen, um hier nichts falsches zu verbreiten.